In modernen Produktionsbetrieben stehen oft Industrieanlagen im Wert von mehreren Millionen Euro. Sie sind das Herzstück des Unternehmens und müssen laufen – effizient, fehlerfrei und vor allem hygienisch sauber. Doch genau hier entsteht in der Praxis oft ein gefährlicher Zielkonflikt: Die tägliche Reinigung ist zwar zwingend notwendig, um strenge Hygienevorgaben einzuhalten, doch falsche oder veraltete Reinigungsmethoden zerstören teure Produktionsanlagen und Oberflächen im Allgemeinen schleichend.

Für eine professionelle Reinigung in der Industrie gilt daher der Grundsatz: Sauberkeit darf niemals auf Kosten der Substanz oder der Ressource Wasser gehen. Ein nachhaltiger Werterhalt von Produktionsanlagen setzt voraus, dass die Reinigungsprozesse exakt auf dem aktuellen Stand der Technik basieren.

 
 

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Die Schwachstellen klassischer Systeme: Hochdruck und Niederdruck am Limit

Viele Betriebe vertrauen nach wie vor auf bekannte, aber mittlerweile ineffiziente und unwirtschaftliche Verfahren. Ein genauer Blick auf die physikalischen Fakten zeigt, warum sowohl der klassische Hochdruck als auch der reine Niederdruck erhebliche Risiken bergen:

1. Das Problem mit Hochdruck (ca. 120 bar)

Der Einsatz von Hochdruckaggregaten bringt diverse Schwachstellen mit sich und gilt de facto als nicht mehr zeitgemäß:

Extreme Aerosolbildung: Der feine Wassernebel verteilt unerwünschte Mikroorganismen und Schmutzbestandteile im gesamten Raum. Es kommt zu kritischen Rückkontaminationen an Wänden und Decken.

Verschleiß und Feuchtigkeit: Die feuchte Umgebung wirkt rostfördernd und schadet empfindlichen Bauteilen sowie der Elektrik.

Gefährliche Ergonomie & Flächenpressung: Die enorme Kraft des Strahls erfordert einen geringen Spritzabstand, was zu einer schädlichen Arbeitshaltung des Personals führt und sensible Oberflächen durch zu hohe Flächenpressung beschädigt.

Schlechtes Wirkungsverhältnis: Geringe Volumenströme (ca. 11 bis 17,3 l/min) bieten eine schlechte Schwemmwirkung, was die Arbeitszeit und den Wasserverbrauch ebenso wie die Aerosolbildung unnötig in die Höhe treibt.

2. Der Trugschluss beim Niederdruck (ca. 25 bar)

Niederdruck klingt im ersten Moment materialschonend, ist bei genauerer Betrachtung aber oft sehr kostenintensiv. Weil die Reinigungskraft ein direktes Zusammenspiel aus Wassermenge und Arbeitsdruck ist, muss im Niederdruckbereich mit massiv höheren Volumenströmen (ca. 30 l/min) gearbeitet werden, um eine vergleichbare Schwemmwirkung zu erzielen.

Hoher Ressourcenverbrauch: Die enormen Wassermengen treiben die Frisch- und Abwasserkosten in die Höhe.

Kein echter Schonungsvorteil: Die hohe Wassermenge belastet und gefährdet sensible Oberflächen, Schalttafeln und Geräte bei niedrigem Druck in gleichem Maße wie ein etwas höherer Druck bei weniger Wasser.

Der "Sweet Spot": Ein effizientes Mitteldrucksystem

Die optimale Lösung verbindet die Vorteile beider Welten und eliminiert deren Nachteile: Ein effizientes Mitteldrucksystem (beispielsweise bei 40 bis 50 bar).

Im direkten Vergleich zu alten Hochdrucksystemen ermöglicht ein solches Mitteldrucksystem eine um ca. 22–30 % höhere Reinigungsleistung und eine mindestens um den Faktor 2 bessere Schwemmwirkung. Das sorgt für eine erhebliche Arbeitszeitersparnis und senkt den Wasserverbrauch spürbar. Parallel dazu steigen sowohl die sensorische als auch die mikrobiologische Reinigungswirkung deutlich an. Weniger Aerosolbildung und bessere Arbeitshaltung kommen hinzu.

Das Bobby-Plus: druckluftfreie Schaumreinigung

Eine wirklich materialschonende Reinigung wird erst durch das passende Verfahren perfekt. Hier spielen die Systeme aus dem Hause Bobby ihre technologische Stärke aus: die Kombination aus Mitteldruck und einer modernen Mitteldruck-Schaumreinigung, die vollkommen druckluftfrei arbeitet.

Bei herkömmlichen Verfahren wird Druckluft benötigt, um Schaum zu erzeugen. Das System von Bobby arbeitet druckluftfrei, wodurch der aufgetragene Schaumfilm völlig schmierstofffrei ist. Ein bakterienschonendes Milieu oder lästige Rückkontaminationen gehören damit der Vergangenheit an. Zudem spart der Verzicht auf Druckluft spürbar Betriebskosten, schont die Umwelt und reduziert den ökologischen Fußabdruck.

Der haftende Schaum weicht den Schmutz materialschonend auf, sodass er anschließend im Mitteldruckbereich einfach und zügig weggeschwemmt werden kann – ohne riskante Druckspitzen und ohne Wasserverschwendung.

Fazit: Wer clever reinigt, schützt Umwelt und Anlagen

Wasser ist kostbar und ein nicht optimal angepasstes „Herumspritzen“ im Betrieb ist teuer. Wer eine professionelle Maschinenreinigung in der Industrie etablieren möchte, schlägt mit dem richtigen Konzept drei Fliegen mit einer Klappe: Die Arbeitszeit sinkt, der Wasserverbrauch wird drastisch reduziert und die Lebensdauer wertvoller Industrieanlagen wird aktiv verlängert.